Karl-Heinz Remscheidt beschreibt seine Erfahrungen mit Rauchern und schlägt eine technische Lösung zu rauchfreien Zigaretten vor.

Rauchfreie Umgebung - Persönlicher Rauchabsorber (PRA) 

Rauchfreie Umgebung

Persönlicher Rauchabsorber (PRA)

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Mein Vater

Mein Vater hat Zeit seines Lebens geraucht. Meistens Zigaretten, ab und zu auch Zigarren und Pfeife. Im vergangenen Jahr ist er im Alter von 81 Jahren gestorben. Die Durchblutungsstörungen der Beine, die ihm in den letzten Jahren das Gehen immer schwerer gemacht hatten, waren nicht mehr therapierbar.

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Die Ohrfeige

Als Jugendlicher war ich neugierig darauf wie das ist mit dem Rauchen. Ich bin dann rauchenden Männern hinterhergelaufen und habe darauf gewartet, daß sie die brennende Kippe wegwarfen. Diese habe ich dann aufgehoben und ein paar Züge gemacht.

Dabei hat mein Vater mich einmal erwischt und mir spontan eine kräftige Ohrfeige gegeben. Ich kann mich nicht daran erinnern, daß er mich sonst je geschlagen hätte, aber da hat er es getan. Natürlich tat die Ohrfeige weh, aber vor allem war ich beleidigt.

Mein Vater hatte nämlich meine Feinheiten übersehen, er hatte geglaubt ich hätte die Zigaretten der fremden Männer in den Mund genommen. Hatte ich aber nicht, ich hatte sie zwischen den Fingerkuppen von Zeigefingern und Daumen beider Hände so gehalten, daß auf der einen Seite die Kippe war und auf der anderen Seite meine Lippen. Daß mein Vater diese Hygienemaßnahme übersehen hatte, hatte mich tödlich beleidigt.

Für die Heftigkeit der Ohrfeige hat mein Vater sich dann gleich entschuldigt, da war ihm im wahrsten Sinne des Wortes die Hand ausgerutscht. Heute bin ich ihm für diese Ohrfeige ein Stück dankbar. Dass ich nie richtig mit dem Rauchen angefangen habe lag neben allen Vernunftsgründen sicher auch an diesem traumatischen Erlebnis.

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Rauchfreie Wohnung

Meine erste "eigene Wohnung" war ein Zimmer im Studentenwohnheim. Danach hatte ich ein Appartement und jetzt eine kleine Wohnung, die dritte insgesamt, offensichtlich bin ich ziemlich seßhaft. In allen 3 Wohnungen hat nie jemand geraucht. Da bin ich ein bißchen stolz drauf.

Wenn ich Raucher zu Besuch hatte war dies im Studentenwohnheim kein Problem, dort gab es einen Gemeinschaftsraum in dem geraucht werden durfte. Das Appartement hatte einen teilüberdachten Balkon auf den ich die Raucher schicken konnte. Meine jetzige Wohnung hat keinen Balkon, rauchende Besucher schicke ich hier in den Hausflur, der nach solchen Aktionen dann ein bis zwei Wochen nach Qualm stinkt, jedenfalls für meine Nichtrauchernase. Aber ich möchte mir ja auch die rauchenden Besucher nicht ganz vergraulen.

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Rauch in Klamotten

Obwohl ich eine rauchfreie Umgebung bevorzuge, kann ich es nicht immer vermeiden, mich in einem Raum aufzuhalten in dem viel geraucht wird. Die rauchenden Mitmenschen sind ja nicht nur Raucher, sie sind auch noch manches andere und abgesehen von dem Zwangsmitrauchen habe ich ja nichts gegen sie.

Wenn ich dann wieder in meine rauchfreie Wohnung zurückkehre, finde ich es schrecklich wie auch meine Kleidung nach Qualm stinkt. Die Klamotten dürfen dann im Hausflur auslüften oder gehen gleich in den Wäschekorb.

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Passivrauchen als gesellschaftliches Problem

Das Problem beim Zusammensein von Rauchern und Nichtrauchern ist nicht das Rauchen, sondern der Rauch. Der Rauch in der Umgebung macht den Nichtraucher zum Passivraucher oder Zwangsmitraucher. Den Rauch in der Umgebung empfindet der Nichtraucher als Belästigung.

Wenn es gelänge, den Rauchern ihr Raucherlebnis auch in Anwesenheit von Nichtrauchern zu ermöglichen, ohne daß diese von dem Rauch beeinträchtigt werden, wäre das Problem des Rauchens in gesellschaftlicher Hinsicht deutlich entschärft.

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Janusköpfige Zigaretten

Dem friedlichen Zusammenleben von Rauchern und Nichtrauchern sehr förderlich wären janusköpfige Zigaretten: Sie geben nur Rauch ab wenn man an ihnen zieht und dieser Rauch wird vom Raucher vollständig absorbiert. Es gelangt zu keinem Zeitpunkt Rauch in die Umgebung.

Diese Zigaretten wird es vermutlich nie geben.

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Persönlicher Rauchabsorber (PRA)

Denkbar ist jedoch ein persönlicher Rauchabsorber (PRA) mit folgenden Eigenschaften:

Technisch und wirtschaftlich ist PRA vermutlich machbar. Über seine Akzeptanz bei Rauchern und Nichtrauchern müßte man diskutieren.

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Impressum www.gesundheitsmassagen.de/rauchfrei.htm 2011-02-10